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Endoskopische Schluckdiagnostik

Die Endoskopische Schluckdiagnostik, auch FEES (flexible endoskopische Evaluation des Schluckens)genannt, ist eine Untersuchung, um bei Schluckbeschwerden, z.B. nach einem Schlaganfall, bei Demenz oder auch Parkinson Erkrankungen den Schluckakt unter direkter videoendoskopischer Sicht zu beobachten.

Schluckstörungen können nicht nur den Genuss von Speisen und Getränke trüben, sondern auch zu Flüssigkeitsdefiziten, Gewichtsverlust, eingeschränkter Infektabwehr und Lungenentzündungen führen und damit sehr gefährlich werden. Die Diagnostik von Schluckstörungen erfolgt klinisch in Zusammenarbeit mit der Logopädie.

Hierzu wird ein dünnes, elastisches Fiberglas-Spiegelinstrument (Endoskop) über die Nasenöffnung am Gaumen entlang  bis zum Racheneingang eingeführt. Das Endoskop ist über eine Kamera mit einem Computer verbunden. 

Der Vorgang geschieht immer ohne Narkose, da das Schlucken willkürlich erfolgen soll.  So wird der Schluckakt von „oben“ beobachtet und dem Patienten werden Nahrungsmittel und Flüssigkeiten von verschiedener Konsistenz bzw. Viskosität gegeben. Dies ist eine sehr wichtige Untersuchung, um bei Schluckbeschwerden die Nahrungskonsistenz/Menge zu ermitteln ,die der Patient noch problemlos schlucken kann, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Nahrung unwillkürlich in die Luftröhre gelangt (was zu einer Aspiration führen würde).